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Living together

28. Februar bis 3. März 2019

„Days of Respect“ in der Interkulturellen Bühne, das sind vier Wochen interkulturelle Kunst- und Kulturveranstaltungen – in diesem Jahr (2018) zum 12. Mal. Das Motto: Begegnung, Verständnis, Respekt. Die diesjährigen Days of Respect waren etwas Besonders. Nach 12 Jahren haben wir entschieden, das Format einzustellen – zum einen aus Kostengründen. Schon Karl Valentin wusste, dass Kunst schön ist, aber auch viel Arbeit macht. Hinzu kommt, dass sie viel Geld kostet, das bei uns wie bei vielen Kunstschaffenden trotz Förderung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt leider noch immer knapp ist. Der andere und noch wichtigere Grund ist, dass wir glauben, dass sich das Konzept und der Begriff „Respekt“ überlebt haben. Die Verwendung des Begriffs Respekt hat sich verändert und hat heute fast schon ein „Geschmäckle“ – auch, weil er Einzug in die Jugendsprache gehalten hat. Irgendwie haben wir das Gefühl, dass die wenigsten der Buben, die an der „Halte“ von ihren Kumpels Respekt“ einfordern, wissen, was das bedeutet. Ob sie ihn verdienen? Ob man ihn sich überhaupt verdienen muss? Wahrscheinlich nicht. Respekt ist keine Belohnung, sondern sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Dennoch: „Respekt“ ist beliebig geworden. Verändert hat sich auch die Welt, in der wir leben. Mit Respekt, also mit Achtung und Toleranz ist es nicht mehr getan. Beides drückt eine gewisse Distanz aus. „Ich respektiere Deine Meinung, toleriere Dein Anderssein“ … das klingt nach Abstand, wenn nicht gar nach Hochmut. Die Interkulturelle Bühne will mehr. Wir gehören zu denen, die noch immer nicht aufgegeben haben, daran zu glauben, dass alle Menschen in Frieden und Freundschaft zusammen Leben und vieles auf die Beine stellen können – hier und jetzt. Deshalb gibt es im nächsten Jahr ein neues Format: Living together!!! Vom 28. Februar bis zum 3. März feiern und fördern wir das Zusammenleben, weil Zusammenleben der nächste Schritt nach Toleranz und Respekt ist. Zusammen leben heißt zusammen lachen, essen, trinken, arbeiten, miteinander reden, streiten und versöhnen und vor allem zusammen etwas schaffen. Am besten im ganzen Land und auf der ganzen Welt…
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Warum "Living together"?


Die Leben ist Veränderung … auch die Interkulturelle Bühne verändert sich. Viele Jahre lang haben wir uns mit voller Überzeugung den Begriff „Respekt“ auf die Fahne geschrieben. Heute meinen wir, dass es mit Respekt, also mit Achtung und Toleranz nicht mehr getan ist. Beides drückt eine gewisse Distanz aus. „Ich respektiere Deine Meinung, toleriere Dein Anderssein“ ‒ das klingt nach Abstand, wenn nicht gar nach Hochmut. Wir wollen mehr als nur respektieren! Wir gehören zu denen, die noch immer nicht aufgegeben haben, daran zu glauben, dass alle Menschen in Frieden und Freundschaft zusammen leben und vieles auf die Beine stellen können – hier und jetzt. Deshalb lautet unser neues Motto „Living together“. Wir fördern das Zusammenleben, weil Zusammenleben der nächste Schritt nach Toleranz und Respekt ist. Zusammenleben heißt zusammen lachen, essen, trinken, arbeiten, miteinander reden, streiten und versöhnen und vor allem zusammen etwas schaffen. Am besten im ganzen Land und auf der ganzen Welt … Netzwerke und kulturelle Vielfalt - gegen geistige und territoriale Abschottung.

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